Spielbericht: TUS Schwüblingsen vs. TUS Röddensen I

An einem grauen 22. September traf unser TUS auf einen anderen TUS, und zwar den aus Schwüblingsen. Nach der letzten unnötigen Niederlage täte unsere Mannschaft gut daran wieder voll anzugreifen, um notwendige Punkte abzusahnen. Kurz vor Anpfiff jedoch, meinte es irgendwer nicht gut mit uns. Der Stammtorwart Alex Hengstmann hat sich während des Aufwärmens bei einem Tritt in ein großes Loch das Sprunggelenk gebrochen. Aufgrund dessen, musste der Trainer umschichten und den zuvor bereits in der zweiten Mannschaft eingesetzten Markus Duhr bringen.

Die Röddensener Spieler jedoch ließen sich vom Verletzungspech nicht beeindrucken. Der TUS spielte gut nach vorne und hielt den Gegner vom eigenen Tor weg. Schwüblingsen fand überhaupt nicht ins Spiel und Röddensen wurde immer wieder gefährlich. Weiterhin war das Spiel geprägt von ennormst vielen Nickligkeiten. Die Schwüblingsener gingen in den Zweikämpfen sehr oft auf die Knochen, was jedoch vom unfassbar unfairen Schiedsrichter selten bis gar nicht geahndet wurde. Es kam einem zeitweilig so vor, als würde der TUS Röddensen gegen Schwüblingsen als auch den Schiedsrichter spielen. So wurden dem TUS zwei eindeutige Elfmeter und ein Tor wegen angeblichen Stürmerfoul verwehrt. Natürlich hat man in der vierten Kreisklasse momentan die Problematik, dass vom NfV keine Schiedsrichter mehr gestellt werden, was zur Folge hat, dass ungelernte Schiedsrichter pfeifen müssen. Aber das was der Schiedsrichter bei dieser Partie geleistet hat, war schlichtweg unsportlich. Das gesamte Röddensener Spiel wurde von vorne bis hinten komplett verpfiffen. Es ist für die hart kämpfenden TUSler einfach nicht möglich, endlich den in der ersten Halbzeit hochverdienten Treffer zu setzen, wenn der Schiedsrichter jede Aktion vom Rot-Weißen TUS abpfiff.

Sei es drum, mit einer geballten Ladung Frust aber auch Motivation ging es in die zweite Halbzeit. Die Jungs wurden zunehmend mutiger in der Offensive und suchten immer wieder den Abschluss. Durch den neugefundenen Mut in der Offensive offenbarten sich hinten jedoch Lücken. So kam es in der 53. Minute, dass ein Kopfball der Schwüblingsener irgendwie den Weg ins Röddensener Tor fand. Ein Tor aus dem Nichts. Das kam wie ein Schlag ins Gesicht! Röddensen war nun genötigt den Weg weiter nach vorne zu suchen. Auch mit dem Wissen, dass die Gastgeber scheinbar wenig Chancen für ihre Tore benötigen. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Röddensener sich zunehmend festbissen am Bollwerk des Gegners und immer wieder in Konter liefen. Die Heimmanschaft spielten diese sehr gut und souverän zu Ende, was zur Folge hat, dass dann auch noch das 2:0 sowie 3:0 in der 65. Minute sowie der 69. Minute fiel. Damit war eigentlich jede Hoffnung auf einen Auswärtspunkt begraben. Trotzdem kämpften die Jungs weiter und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Diese Mühe wurde letztlich leider nicht belohnt. Allerdings lässt sich auf dieser kämpferischen Leistung aufbauen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Röddensen gegen 12. Mann inklusive „Unparteiischen“ eine kämpferisch starke Leistung bot. Wenn der TUS diese Leistung in der nächsten Heimpartie zeigt, ist mit Sicherheit was drin!

TUS Röddensen: Duhr – Sturm, C. Schiborr, Lehnert, Tolle (Karka) – Both (Glombik), Flauß, K. Schiborr, N. Schiborr (Juds), Gratz (Zehle) – Seegers

Tore: 1:0 (53.), 2:0 (65.), 3:0 (69.)

DL