Niederlage des TUS fiel um zwei Tore zu hoch aus

Dank des Keepers Dennis Ekert gewann die U23 von Grasdorf gegen Röddensen.

Ein starkes Spiel von beiden Mannschaften konnten die wenigen Zuschauer in Laatzen sehen. Der TuS Röddensen mit leichten personellen Problemen (Samstag müssen auch welche arbeiten). Daher mußte das Trainergespann Gratz/Hengstmann auf die Reserve zurückgreifen. Der Torwart Pascal Konietzko und Christian Schiborr verstärkten das A-Team. Ohne Fehl und Tadel die beiden und haben sich für weitere Aktionen in der ersten Herrenmannschaft empfohlen.

Zum Spiel ist zu sagen, dass es auf Augenöhe war. In der 7. Min das erste Tor. Die Gäste aus Röddensen schlossen einen guten Angriff mit einem Torerfolg ab. Kevin Schiborr konnte eine Vorlage von Farouk Serdini verwerten. Der Torwart hatte das Nachsehen. Es ging hin und her und dann konnte der Gastgeber jubeln, einmal nicht aufgepasst und schon konnte der Stürmer von Grasdorf einnetzen. Nur 8 Minuten später der Rückstand für den TuS. Einmal im Abwehrzentrum geschlafen und schon zappelte der Ball im Netz.

Bis dahin eine schmeichelhafte Führung für die U23. Warum, fragt man sich? Röddensen war nicht wiederzuerkennen und spielte so wie die alte Saison abgeschlossen wurde. Mit Doppelpässen und über die gesamte Breite des Spielfeldes. Nur ihrem Keeper haben sie es zu verdanken, dass die Grasdorfer noch in Front lagen. In der 36. Minute wohl das schönste Tor des Spiels. Nach Vorlage von Patrick Gillmeister konnte Gerrit Bertram den Torwart Dennis Ekert mit einem Schlenzer in den Winkel überwinden. Der verdiente Ausgleich. Leider hielt das nur drei Minuten, denn dann lag man wieder durch einen Patzer mit einem Tor hinten.

Nach der Pause erhöhte der TuS den Druck und verteidigte etwas höher. Dieses ergab nun mehr Raum für die Germanen. Chancen um Chancen zum Torerfolg vereitelte der U23-Keeper. Die Stürmer verzweifelten schon. Auf der Gegenseite wurden viele Chance fahrlässig vergeben. Für die Gäste gut, für den Gastgeber wohl schlecht, da der Trainer sehr aufgebracht war. Fast 40 Minuten brauchten die Germanen, um den vierten Treffer zu erzielen.

Damit war der TuS Röddensen jetzt endlich besiegt und ergab sich langsam aber sicher. Den Schlußpunkt setzten dann die starken Stürmer von Grasdorf, indem sie den fünften Treffer erzielten. Schade, aber heute hätte man sich ein Remis und vielleicht sogar ein bisschen mehr verdient gehabt.